Take me somewhere

Take me somewhere

Die Herausforderung
Autobahn A9. Ich sitze auf dem Beifahrersitz. Ich scrolle durch mein iPhone und lasse einen dieser Road-Trip Songs abspielen. Über mir ziehen die blauen Autobahn-Schilder hinweg. Namen von Großstädten fliegen vorbei. Ich habe ein festes Ziel, einen Termin, doch was wäre wenn nicht? Was wäre wenn ich, wenn wir, doch einfach nach Paris durchbrennen? Dabei geht es gar nicht um das Ziel. Sondern um den Weg dahin. Das Abenteuer. Das Entdecken. Das Gefühl frei zu sein und irgendwo hin zu fahren. Egal wo. Den kleinen Feldweg nehmen und gucken was an dessen Ende so liegt.

Die Idee
Was wäre wenn es eine App gibt. Die mir nicht sagt wo wir hinfahren. Ein Überraschungs- Navigationssystem? Das ist der Leitgedanke hinter dieser App-Idee.

Ein wenig Abendteuer auf Knopfdruck. Im Grunde funktioniert die Applikation wie ein Handy-Navigationssystem. Zunächst stellt der Nutzer ein, wie viel Zeit er hat, und wie lange er Fahren möchte an sein Überraschungs-Ziel. Diese Zeit, zusammen mit dem gewünschten Transportmittel bestimmt den Radius in dem die Applikation das Ziel festlegt. Mit der GPS Information des Telefons kann nun die Applikation in einer hinterlegten Datenbank nach möglichen Zielen in dem vom Nutzer festgelegten Umkreis suchen.
Je nach Transportmittel erstellt die Applikation eine detaillierte Navigation, ohne zu viele Informationen über das Ziel zu verraten. Der wahre Schlüssel zum Erfolg dieser App liegt sicherlich in einer gut kuratierten Datenbank an interessanten Orten. Dabei sollte es sich nicht nur um klassische Points of Interests handeln, sondern auch interessante aber alltägliche Orte beinhalten. Das verlassene Haus am Ende einer Straße mag für den direkten Nachbarn langweilig sein, für einen abenteuerlustigen angereisten Entdecker kann dies aber ein sehr spannender Ort sein.

Möglicherweise lassen sich Interessen aus Social-Media-Profilen der Nutzer mit bereits existierenden PooI-Datenbanken wie Tripadvisor abgleichen um ein besseres Ergebnis zu liefern. Denkbar wäre auch eine spezielle Version dieser Applikation nur für Shopping-Möglichkeiten oder Restaurants. Mit der Überraschung als Kernelement lässt sich die Funktionalität auf verschiedene Anwendungsfälle übertragen.
Was haltet ihr von dieser Idee? Gibt es bereits eine App in diese Richtung?

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